Archive for Juli, 2007

Renate Hartwig - Südwestpresse 24.7.2007

Dienstag, Juli 24th, 2007

„Brennpunkt“  GESUNDHEITSREFORM

Südwestpresse im Juli 2007

HELMUT PUSCH

Unsichere Ärzte und Patienten   

Wenn sie ein Thema anpackt, dann richtig.
Davon können die Scientologen ein Lied singen.
Jetzt hat sich Renate Hartwig der Gesundheitsreform
angenommen.

Anfang der 90er Jahre hat sie ein Thema auf die Tagesordnung von Politik und Gesellschaft gesetzt, das bis dahin nur unter Fachleuten diskutiert worden war: Scientology. Und sie holte es aus der Nische der Experten und konfrontierte die Menschen damit.

Jetzt beackert Renate Hartwig ein mindestens so explosives Thema: Die Gesundheitsreform und ihre Auswirkungen. “Wir sind alle Patienten. Wir zahlen alle Versicherungsbeiträge, und haben ein Recht darauf zu erfahren, was mit unserem Geld geschieht.” Genau das sei aber nicht der Fall, sagt die Buchautorin.

Bei ihren Recherchen habe sich gezeigt, wie unsicher Beitragszahler aber auch Mediziner seien. Und auf ihrer Homepage häufen sich Meldungen, wie etwa chronisch Kranke unter den neuen Vorschriften zu leiden haben, während die Kassen mit als Vorsorge getarnten Fitness- und Wellness -Programmen neue Kunden werben. Fazit: “Man kann von den Kassen alles haben, solange man nicht ernsthaft krank wird.”

Hartwig sieht auch das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Hausarzt in Gefahr. Auf vielen Praxis-Computern laufe eine Software, die den Mediziner daran erinnere, wie viel Behandlungszeit die Kassen pro Diagnose bezahlen. Ist diese abgelaufen, erscheint der zynische Kommentar: “Die veranschlagte Behandlungszeit für diesen Patienten ist abgelaufen.”

ONLINE-INFO http://www.patient-informiert-sich.de

Solidarität zwischen Patienten und Ärzten gefordert!

Freitag, Juli 13th, 2007

 

Pressemitteilung:
Solidarität zwischen Patienten und Ärzten gefordert! 

Die bundesweite Initiative Patient-informiert-sich.de fordert die öffentliche Solidarität zwischen Patienten und Ärzten. Nur gemeinsam können die gezielten Desinformationen zum Thema Gesundheitsreform gestoppt und die katastrophalen Folgen politischer Entscheidungen entlarvt werden!

Am 7.7.2007 war Renate Hartwig, Autorin und Initiatorin der Initiative, beim Bayrischen Hausärztetag in Würzburg eingeladen. In ihrer Rede forderte sie die Ärzte auf, sich nicht vor den Willkürmaßnahmen der Politik entmutigen zu lassen. Vor allem den Patienten gegenüber, die wahren Verursacher der Problemfelder im Gesundheitswesen, zu nennen.

Die Autorin, erprobt im Aufdecken gesellschaftspolitischer Missstände, hat die Auswirkungen der Gesundheitsreform kritisch hinterfragt. Am Ende steht die Erkenntnis, Patienten und Ärzte werden gleichermaßen von Gesundheitspolitikern verraten und verkauft. Immer mehr werden Patienten durch Missmanagement im Gesundheitsbereich zur Ware degradiert. Öffentlich muss geklärt werden: „Wer leert tatsächlich den von uns allen gefüllten Beitragstopf?“; „Wer ist verantwortlich für immer höhere Kosten bei gleichzeitig abnehmenden Leistungen?“; „Welche Rolle spielt eine Kassenärztliche Vereinigung im Gesundheitskrimi?“ „Wer entscheidet über die Kriterien für die Versorgung von Patienten?“ Die erschreckende Uniformiertheit der Patienten über die mafiaähnlichen Strukturen im Milliardenschweren Gesundheitsmarkt, muss beendet werden. Die Autorin ruft die Patienten auf, sich gegen die Missstände zu wehren und sich mit den Ärzten zu solidarisieren. Sie will aufrütteln und kritisch die Aussagen der Politiker, die Leistungen der Krankenkassen, aber auch die Machenschaften auf dem heiß umkämpften Gesundheitsmarkt mit Namen und Fakten entlarven und thematisieren. Wer Patienten als Abrechungsposten degradiert, muss wissen:

Jeder kommende Wahltag ist auch Zahltag!

ViSdP: Renate Hartwig / 07308/922103 oder 0173/ 300 4904

Vorstellung der Patienteninitiative beim Bayrischen Hausärztetag 2007

Sonntag, Juli 8th, 2007

Bayrischer Hausärztetag 06/07. Juli 2007

Bayrischer Hausärztetag 06/07. Juli 2007

Gesundheitsreform wird zum Gesundheitskrimi!
Solidarität zwischen Patienten und Ärzten gefordert!

Als Initiatorin der Patienteninitiative war ich am 7.7.2007 beim Bayerischen Hausärztetag in Würzburg eingeladen. In meiner Rede forderte ich die Ärzte auf, sich nicht von den Willkürmaßnahmen der Politik entmutigen zu lassen. Vor allem ihren Patienten gegenüber die wahren Verursacher der Problemfelder im Gesundheitswesen zu nennen…

Wir Patienten sollten bei unseren Ärzten die Gründe für den am 7.7.2007  in Würzburg gefassten Beschluss hinterfragen.

Die Mitgliederversammlung des Bayerischen Hausärzteverbandes  fasste  in Würzburg den Beschluss:

Der Vorstand des Bayerischen Hausärzteverbandes  wird beauftragt, die Diskussion über den Ausstieg der Hausärzte Bayerns aus dem Kollektivvertragssystem so schnell wie möglich in die regionalen Hausarztkreise zu tragen.  Gleichzeitig die organisatorischen Vorbereitungen zur Umsetzung des Ausstiegs aus dem Kollektivvertragssystem sofort zu treffen.